Abenteuer Vietnam

Tagebuch 25.10/26.10.25

Der Flug nach Hanoi fühlte sich erstaunlich kurz an – vermutlich, weil wir ohnehin kaum geschlafen haben. Dafür wurden wir mit Essen und Trinken bestens versorgt. Und so standen wir um fünf Uhr früh etwas müde, aber gespannt am Flughafen von Hanoi. Gepäck da, Stempel im Pass – alles lief erstaunlich reibungslos.

Vor dem Flughafengebäude, an Säule Nummer 10, wartete schon unser Reiseführer Nam und begrüßte uns freundlich. Wir hingegen blickten noch etwas verpeilt aus der Wäsche – kein Wunder um die Uhrzeit! Auf der Fahrt ins Hotel bekamen wir dann den ersten Vorgeschmack auf das, was uns die nächsten Tage begleiten sollte: den legendären Verkehr von Hanoi. Roller, Autos und Busse – alle gleichzeitig, alle hupend, und trotzdem irgendwie im Fluss.

Im Hotel angekommen, konnten wir unser Gepäck abstellen, aber noch kein Zimmer beziehen. Also hieß es: keine Pause, sondern gleich los zur ersten Stadterkundung! Nam führte uns durch enge, quirlige Gassen, zeigte uns den alten See Hoan Kiem der Altstadt und Hò Tày See mit der Pagode Tran Quoc und den Quan Thanh Tempel ein spannender Mix aus Tradition und moderner Stadt. Auch bekamen wir die Möglichkeit den berühmten Eierkaffee zu genießen. Eine Spezialität Hanois.

Gegen 14 Uhr durften wir dann endlich ins Hotelzimmer. Eine Dusche, ein kurzes Nickerchen – und schon fühlte sich die Welt wieder besser an. Am Nachmittag zogen wir auf eigene Faust los, um die Altstadt weiter zu erkunden.
Nach einem leckeren Abendessen in einem kleinen typischen Restaurant bummelten wir über den Nachtmarkt, der sich über eine ganze Straße erstreckte – ein buntes, lautes, faszinierendes Erlebnis! Zum Abschluss des Tages saßen wir noch in einer winzigen Straßenkneipe gleich neben dem Hotel, tranken ein kühles Bier und beobachteten das abendliche Treiben.

Faszinierend, wie sich die unzähligen Rollerfahrer durch das Gewimmel schlängeln, ohne sich jemals zu berühren! Müde, aber voller Eindrücke, zogen wir uns schließlich früh zurück – in der Hoffnung, endlich ein bisschen Schlaf nachzuholen.


Infos
-Die Trấn Quốc-Pagode, der älteste buddhistische Tempel in Hanoi, befindet sich auf einer kleinen Insel in der Nähe des südöstlichen Ufers des Westsees von Hanoi, Vietnam. 

Der Quán-Thánh-Tempel, auch bekannt als Trấn-Vũ-Tempel, ist ein taoistischer Tempel in Hanoi, Vietnam. Der Tempel stammt aus dem 11. Jahrhundert und war Xuan Wu oder Trấn Vũ auf Vietnamesisch, einer der Hauptgottheiten des Taoismus, gewidmet.

Der Nachtmarkt in der Altstadt von Hanoi ist ein einzigartiges Einkaufsziel, das jedes Wochenende Einheimische und Touristen gleichermaßen anzieht und die Schönheit der 36 historischen Straßen der Hauptstadt widerspiegelt. Der Markt wurde 2003 offiziell eröffnet und ist an den Wochenenden (Freitag, Samstag und Sonntag) von 18:30 bis 23:00 Uhr geöffnet. Er erstreckt sich über drei Kilometer entlang bekannter Straßen Hanois, darunter die Hang Dao, Hang Ngang, Hang Duong, Hang Khoai und der Dong Xuan Markt. Zahlreiche Stände bieten eine große Auswahl an Produkten – von Kleidung, Spielzeug und Souvenirs bis hin zu Kunsthandwerk. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. 

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