2. Januar 2026 – Unser letzter Tag in Marrakesch war eher ein Rückzugstag

Noch ein wenig in den Souks schnuppern.

Nach dem Frühstück noch eine kleine Abschiedstour durch die Souks, Kaffee trinken und die Düfte der Medina aufnehmen.

Am Nachmittag, gegen halb vier, wurden wir abgeholt, um in die Agafay Wüste zu fahren – zum Sonnenuntergang, zu einer Feuershow und zu einem „authentischen Wüstenerlebnis“.
Der Start verlief schleppend, wie so oft: Stau in Marrakesch. Außerhalb der Stadt ging es etwas besser. Ein kurzer Halt an einer Verkaufsstation, wo man uns Naturprodukte erklärte, dann wieder weiter – hinein in die Wüste.

Ganz allein waren wir dort allerdings nicht. Überall standen Zelte, Lager, kleine Camps. Der größte Nachteil an diesem Tag war jedoch das Wetter. Schon seit dem Morgen herrschte Sturm, auch in Marrakesch, und in der Wüste trieb der Wind den Sand vor sich her. Teilweise konnte man kaum etwas sehen. Draußen aufzuhalten war daher nicht wirklich angenehm.
Wir zogen uns schnell ins Zelt zurück, und so zog sich die Zeit bis zum Abendessen doch ziemlich in die Länge. Das Essen selbst war dafür fantastisch: Couscous, Gemüse, gut gewürzt mit Cayenne – einfach lecker. Wasser gab es ebenfalls, und anschließend eine kleine, stimmungsvolle Feuershow.


Dann ging alles ganz schnell: ab ins Auto und zurück nach Marrakesch.
Es war ein schöner Abschluss unserer Reise – auch wenn ich mir ihn ein wenig anders vorgestellt hatte. Aber gut, ich bin eben eine Romantikerin … und manchmal macht einem das Wetter einfach einen Strich durch die Rechnung.

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