Ab nach Hause – und ein letztes Tromsø-Abenteuer

Auch die schönste, abenteuerlichste und genialste Reise geht einmal zu Ende. Heute hieß es: Früh aufstehen und zurück nach Hause. Frühstück? Gab es heute nicht im Hotel – das sollte am Flughafen nachgeholt werden.

Das Einchecken ging erstaunlich schnell: Kein Mensch weit und breit, alles über Automaten und Computer. Gepäck aufgeben? Zack – erledigt. Sicherheitskontrolle? Ebenfalls automatisiert. Wir standen quasi wie zwei Hightech-Reisende in der Zukunft – nur, dass wir trotzdem Kaffee und Croissant herbeisehnten.

Am Flughafen genossen wir also entspannt unser Frühstück, warteten auf den Flug und stiegen dann in die Maschine der norwegischen Airline ein. Allerdings war das Flugzeug zugeschneit – dicke Schneedecken hüllten es ein. Bevor es losgehen konnte, musste erst einmal enteist werden. Geduld war gefragt, aber wir waren gut gelaunt.

Der Flug, diesmal direkt nach MUC zurück führte uns noch einmal über die schneebedeckten Berge, und Daniela und ich ließen die letzten Tage Revue passieren: die Polarlichter, die Schneestürme, die Gondelfahrten, die Rentierburger – einfach alles. Ein bisschen dösen, ein bisschen träumen, und ehe wir uns versahen, landeten wir in München.

Gepäck abgeholt, wartete schon Rico, Ehemann von Daniela, mein Schwiegersohn um uns abzuholen. Zurück in Deutschland war alles grün und schneefrei – ein ziemlicher Kontrast nach dem winterlichen Tromsø, aber irgendwie auch sehr schön.

Zu Hause in Landsberg angekommen, Koffer ausgepackt, heißer Tee in der Hand, im Wintergarten – und die Gedanken schweiften schon wieder in Richtung La Gomera, wo wir in zwei Tagen wieder starten würden.

So vergingen die Tage im hohen Norden: ruckzuck, vollgepackt mit Eindrücken, atemberaubend, magisch – einfach ein Traum von einer Reise, den wir noch lange im Herzen tragen werden.

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