Das passt perfekt zu einem Aufenthalt in Rovaniemi – einmal den Weihnachtsmann besuchen, egal ob Sommer oder Winter! So sind wir direkt in das Weihnachtsdorf gefahren. Wenn schon, denn schon.
Es ist tatsächlich faszinierend, wie das Weihnachtsdorf so konsequent die Magie von Weihnachten das ganze Jahr über lebendig hält. Auch wenn es natürlich sehr touristisch ist, hat es diesen ganz besonderen Charme

Mit einem Augenzwinkern, aber auch mit Genuss das Dorf besucht. Es zeigt unsere wunderbare Art zu reisen – offen, neugierig und mit Sinn für Atmosphäre.
Natürlich haben wir auch einen Sprung über den Polarkreis, Breitengrad 66°33′ gemacht. Das gehört ja fast dazu, wenn man schon einmal dort ist.

Der Tag endete mit Blick auf den Fluß Kemijoki oder doch Qunasjok, wo unser Stellplatz im Camping Ounaskoski ist.
Mit Blick auf das langsame Dahinströmen des Wassers, entsteht dieser schöne Kontrast zwischen der lauten, bunten Weihnachtswelt und der stillen Natur Lapplands.

Info – Der Weihnachtsmann (Joulupukki) wohnt in Finnland, genauer gesagt in Finnisch-Lappland. Seine ursprüngliche Heimat ist der mystische Ohrenberg (Korvatunturi), ein Berg in Rovaniemi.
Es war ein wunderbar stimmungsvoller und entspannter Tag trotz der Kilometer die wir heute gefahren sind – genau so, wie man sich eine Reise durch Lappland vorstellt: mit einer Mischung aus Kultur, Ruhe und Naturerlebnis.
Am 2. Tag in Rovaniemi haben wir das Arktikum besucht. Es ist wirklich ein beeindruckender Ort, nicht nur architektonisch mit seinem Glastunnel, sondern auch inhaltlich. Die Art und Weise, wie dort die Geschichte und Kultur der Samen vermittelt wird, bringt einem die Region sehr viel näher. Und gerade wenn man die Ausstellung in Ruhe auf sich wirken lässt, spürt man auch diesen respektvollen Umgang der Finnen mit der Natur und den indigenen Völkern.

Mit viel Information und Eindrücken verlassen wir das besondere Museum und haben einigen Gesprächsstoff für die nächsten Tage.
Unser anschließender Spaziergang durch Rovaniemi, mit einem Abstecher in die Einkaufszentren und dem obligatorischen Kaffeetrinken – passt da wunderbar dazu. Es ist dieser Kontrast zwischen Moderne und Tradition, der die Stadt so besonders macht. Und dann der Tagesausklang am Flussufer – das ist fast schon poetisch. Die Sonne geht ja jetzt im Juni kaum unter, und das Licht zaubert eine ganz eigene Stimmung auf das Wasser. Wir genießen die Atmosphäre bei einem Glas Wein.